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	<title>Awakening Ayurveda</title>
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	<description>Ayurveda und alles, was gut tut.</description>
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		<title>Ganzheitlich entschlacken und aufbauen mit Ayurveda</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 13:26:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ayurveda lehrt uns die Zyklen des Lebens besser zu verstehen. Die dynamische Bewegung und Betonung der verschiedenen Doshas und Eigenschaften begleitet uns in allen Jahreszeiten, Tageszeiten und Lebensphasen. Je verbundener wir und mit dem eigenen Körper fühlen, umso intuitiver können wir die Zyklen des Lebens in uns erfahren und automatisch darauf reagieren. Doch viele Menschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Ayurveda lehrt uns die Zyklen des Lebens besser zu verstehen. Die  dynamische Bewegung und Betonung der verschiedenen Doshas und  Eigenschaften begleitet uns in allen Jahreszeiten, Tageszeiten und  Lebensphasen.<span id="more-77"></span></strong> Je verbundener wir und mit dem eigenen Körper fühlen, umso  intuitiver können wir die Zyklen des Lebens in uns erfahren und  automatisch darauf reagieren.</p>
<p>Doch viele Menschen haben den Kontakt zu  sich selbst und ihrem Körper verlohren, wir leben isoliert von der  Natur, dem Klima und den anderen Wesenheiten, die unser Umfeld prägen.  So sind die klassischen Empfehlungen des Ayurveda eine wertvolle  Unterstützung, um den nätürlichen Bedürfnissen wieder näher zu kommen  und Leib und Seele das zu schenken was sie brauen.</p>
<p>Das Frühjahr ist eine sehr intensive Jahreszeit für die körperliche  Entgiftung und geistige Neuorientierung. Über den Winter hat sich jede  Menge Kapha angesammelt, das dem Körper Schutz und Stabilität in der  unwirtlichen Jahreszeit geschenkt hat. Mit den wärmenden Sonnenstrahlen  des Frühling “schmelzen” unseren Kapha-Depos und kursieren nun im  Organismus. Die weitverbreitete Frühjahrsmüdigkeit, Grippe und innere  Trägheit machen sich breit. Nun ist es Zeit das angesammelte Kapha  auszuscheiden und den Körper mit neuer Leichtigkeit und Vitalität zu  beleben. Auf der geistigen Ebene ist das Frühjahr die Zeit der  Neuorientierung und des Säens von tiefverwurzelten Lebensvisionen. Im  Winter haben wir innerlich geschlummert und uns von den energetischen  Voräten des Vorjahrs genährt. Nun geht es darum, neue Impulse in die  Welt zu setzten. Die körperliche Entgiftung und geistige Erneuerung  gehen Hand in Hand, unterstützen und fördern sich gegenseitig. Durch die  Entschlackung lassen wir viele angestaute Emotionen und Überholte  Strukturen los und schaffen Raum für die innere und äußere Erneuerung.</p>
<p>Entschlacken und Vitalisieren hat im Ayurveda eine alte Tradition, die  die unterschiedlichsten Schwerpunkte und Aspekte berücksichtigt. Die  klassische Frühjahrsreinigung dient mit all ihren Ernährungsempfehlungen  und Reinigungsritualen der Reduktion von angesammeltem Kapha und Ama im  KÖrper und wirkt besonders intensiv auf die Dhatus Rasa, Rakta, Mamsa  und Ojas ein. Um ganzheitlich zu entschlacken ist es von großer  Wichtigkeit den Körper in einen Zustand der Ruhe und Entspannung zu  führen. Nur bei einem parasympatischen Zustand des Nervensystems ist der  Organismus in der Lage Agni in einer Form aufzubauen, daß eine  effektive Entgiftung und Zellerneuerung stattfinden kann. So sollten die  klassischen 9 Tage der Frühjahrskur ohne berufliche Tätigkeit, geistige  Anstrengung und alltägliche Verpflichtungen ablaufen. Der Organismus  sollte wieder in seinen natürlichen Rhythmus von aktiven Wachphasen und  beruhigenden Schlafphasen zurückfinden, das heißt ein bewußt gestaltetes  Bewegungsprogramm mit Yoga, Spaziergängen und Atemübungen wechseln sich  mit Ruhephasen im Liegen (nicht schlafen am Tag!) ab. Die Ernährung ist  leicht, warm, anregend, bitter und ausscheidungsfördernd. Je nach  Konstitution und Gesundheitszustand werden die einzelnen Speisen  zubereitet, die Menge bestimmt und die Gewürze hinzugefügt.</p>
<p>Das in der westlichen und christlichen Kultur tief verankerte Fasten  (ohne Essen) ist nur für Menschen mit ausgeprägter Kapha-Konstitution,  einer Kapha-Störung oder Ama-Ansammlungen im Körper sinnvoll. Die reine  Fastenzeit beträgt in diesem Falle 2-5 Tage und wird von warmen  Getränken, Einläufen (Bastiabkochungen mit Öl) und Meditationsübungen  begleitet. Die Ausbautage sind immer doppelt so lange wie die Fastentage  selbst und der Diät besteht aus einer typischen Panchakarma-Kost mit  Reis, Dal, süßlichen Gemüsen und wärmenden Speisen. Alles saure und  kalte wird strikt gemieden. Das entscheidende einer erfolgreichen  Aufbauphase ist die Menge des Essens, und hier gilt das einfache Moto je  weniger umso besser. So sollte am ersten Aufbautag nur ca. ein zehntel  der normalen Essensmenge gegessen werden und es darf nur ganz langsam  gesteigert werden auf die normale Speisegröße.</p>
<p>Um das Agni ährend der Aufbautage in all seinen Funktionen anzuregen  ist ein kontrolliertes Bewegungsprogramm sehr sinnvoll. Anregende  Spaziergänge an der frischen Luft mit eingelegten Ruhephasen und ein  dynamisches Yogaprogramm das täglich gesteigert werden kann sind die  ideale Ergänzung der sehr spartanischen Aufbaukost nach dem Fasten. Die  schwierigste Übung in dieser Zeit ist die Geduld. Viele Menschen die  eine intensive Reinigungskur machen unterschätzen die Gefahren einer  disharmonischen Aufbauphase und dem Überangebot an Streß für den  Stoffwechsel. Sobald die eigentlichen Fastentag vorbei sind, möchten wir  zu dem Alltag zurückkehren und übertreiben die äußeren Aktivitäten und  das Essen. Doch der Erfolg einer Reinigungskur liegt vor allem in den  Aufbautagen. Hier baut der Stoffwechsel seine neuen Aktivitäten auf und  der gesamte Dhatuprozeß gewinnt neue Dynamik und Kraft.</p>
<p>Rasayanas und Kräuter unterstützen den individuellen  Regenerationsprozeß auf sinnvolle Weise und sollten von einem erfahrenen  Ayurveda-Therapeuten auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt  werden. Besonders empfehlenswert sind in der Regel Ingwer, Methisamen,  Brennessel, Kurkuma und Thymian. Menschen mit einer überwiegenden Pitta-  oder Vata-Konstitution wird ebenfalls empfohlen im Frühjahr eine kleine  Entgiftungskur zu machen. Doch die Maßnahmen sind weit weniger radikal  und sollten sanft in den persönlichen Lebensablauf integriert werden.  Die Reinigungszeit für Pitta-Menschen beruht vor allem auf einer Diät  mit entsäuernden, bitteren und ausleitenden Speisen und Getränken. Agni  muß aufgebaut werden und Pitta reduziert. Intensives Fasten treibt aber  auch Pitta in die Höhe, so sind also nur kurzzeitige Fastenphasen  angesagt, um Agni in seinen Funktionsweisen anzuregen. So sollte es am  Vormittag nur eine sehr kleine Mahlzeit mit Reiswaffeln oder einer Hand  voll Trauben geben, vor dem Mittagessen muß Agni so richtig hochbrennen,  das der Magen knurrt und dann wird der Hunger mit Reis-Dal-Suppe und  etwas Gemüse gestillt. Abends wie immer eine kleine Suppenmahlzeit aus  bitteren Gemüsen und einer leichten Getreideeinlage. Kühlende, aber  gekochte Gemüse, wie z.B. Schmorgurken, Zucchinie, Spinat sind optimal  für die tägliche Entgiftung. Ebenso unterstützen Koriander, Kurkuma,  Himbeerblätter, Methiblätter und Fenchel die ganzheitliche  Entschlackung.</p>
<p>Ein tägliches Sportprogramm, abführen mit Rizinusöl und Ölmassagen  mit Sonnenblumenöl sind eine wertvolle Ergänzung und helfen bei dem für  Pitta entscheidenden Fastenpunkt: NICHT ARBEITEN. Die meisten Schlacken  entstehen im Pitta-Organismus durch übermäßige geistige Anspannung und  Streß. So heißt Fasten hier keine Energie in den Kopf zu geben, nicht  über das Geschäft und die Arbeit nachzudenken, kein Handy dabei zu haben  und keine Fachliteratur zu lesen. In den Aufbautagen ist es dann  schrittchenweise wieder erlaubt, Gedanken, Visionen und Strukturen für  das berufliche und private Handeln und streben zu entwickeln. Diese  Gedanken sollten in einem Tagebuch festgehalten werden, um zum Abschluß  der Frühjahrskur die fünf besten Ideen für den neuen Jahreszyklus  auszuwählen und umzusetzen.</p>
<p>Menschen mit viel Vata kommen oft sehr erschöpft und ausgezehrt aus  der kalten Winterzeit. So braucht der Körper einen Energieschub, um neue  Kräfte zu sammeln und damit auch angesammeltes loszulassen. Strenges  Fasten kann für Vata gefährlich werden und sollte nur unter  medizinischer Aufsicht durchgeführt werden. Sehr viel besser ist es eine  Erholungskur zu machen mit täglichen Ölmassagen, vitalisierenden  Speisen und sanften Reinigungstechniken.Ganz toll wirkt ein  Reinigungstag mit Gemüsebrühe und Reis-Dal-Suppe im Bett. Wenn das  Frühjahr sehr kalt und verregnet ist, dann wird der Vata-Organismus  jedoch trotz aller Mühe nichts vom Alten loslassen. Hier zu braucht es  Sonne, Wärme und Urlaubsstimmung. So kann machmal eine Strandwoche auf  den Kanaren besser als eine Entgiftungswoche in der Klinik sein, je nach  dem wie das Wetter und die Umgebung auf das Gemüt und das körperliche  Empfinden einwirkt. Aufbauende Rasayanas wie Safran, Vanille, Zimt,  Nelke, Ashwaganda, Milch und Ghee sollten jedes Vata-Fasten begleiten  und sind auch in der Folgezeit elementare Stützpfeiler der  konstitutionsbezogenen Diät.</p>
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		<title>Kochrezept Gelber Mung Dal</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 13:22:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Mungbohne gilt als die &#8220;Königin der Hülsenfrüchte&#8221;. Gelber Mung versorgt den Organismus mit hochwertigem pflanzlichem Eiweiß, Kalzium und vielen Aufbaustoffen. Als einzige Hülsenfrucht erhöht die gelbe Mungbohne nicht das Vata-Dosha und ist daher für alle Dosha-Typen und auch für die Vata-Zeit des Jahres (Herbst/Winter) geeignet. Verwendung: als Beilage zu Reis und Gemüsen oder als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Die Mungbohne gilt  als die &#8220;Königin der Hülsenfrüchte&#8221;. Gelber Mung versorgt den Organismus  mit hochwertigem pflanzlichem Eiweiß, Kalzium und vielen Aufbaustoffen.  Als einzige Hülsenfrucht erhöht die gelbe Mungbohne nicht das  Vata-Dosha<span id="more-72"></span> und ist daher für alle Dosha-Typen und auch für die Vata-Zeit  des Jahres (Herbst/Winter) geeignet.</p>
<p>Verwendung: als Beilage zu Reis und Gemüsen oder als Suppe﻿</p>
<h3>Was Sie brauchen:</h3>
<ul>
<li>2 Tl Ghee (reines Butterfett)</li>
<li>1 Tl Fünfgewürz (Pancha Phoron)</li>
<li>½ Tl Trikatu</li>
<li>1 Msp Asafoetida</li>
<li>½ Tl Kurkuma</li>
<li>Steinsalz</li>
<li>1 Tl frischen geriebenen Ingwer</li>
<li>1 Tasse Gelben Mungdal bio</li>
<li>2 Zwiebeln</li>
<li>Zitronensaft oder weißen Balsamico-Essig</li>
<li>kochendheißes Wasser</li>
<li>Freude und gute Gedanken</li>
</ul>
<p><strong>Variationen:</strong> zusätzlich oder statt der Zwiebeln mit Möhren oder Hokkaido oder Tomaten</p>
<h3>Zubereitung:</h3>
<ul>
<li> Das Ghee sanft in einem Topf erwärmen</li>
<li>Fünfgewürz, Kurkuma, Asafoetida leicht anschmoren</li>
<li>Die Zwiebeln feingehackt und gelben Mungdal gewaschen daruntermengen, kurz anschmoren</li>
<li>mit 4 Tassen kochendheißem Wasser auffüllen und bei geringer Hitze solange köcheln lassen bis die gelben Mungbohnen auseinanderfallen</li>
<li>Trikatu und frischen Ingwer dazugeben und mit Steinsalz und Zitronensaft, bzw. Balsamico abschmeckenfrisch und warm in guter Atmosphäre und Ruhe genießen &#8211; Guten Appetit!</li>
</ul>
<p><strong>Folgende Zutaten können Sie ganz bequem im Shop einkaufen:</strong></p>
<ul>
<li>
<h4>Fünfgewürz</h4>
</li>
<li>
<h4>Trikatu</h4>
</li>
<li>
<h4>Asafoetida</h4>
</li>
<li>
<h4>Kurkuma (Gelbwurz)</h4>
</li>
<li>
<h4>Gelber Mung Dal bio</h4>
</li>
<li>
<h4>Ghee</h4>
</li>
</ul>
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		<title>Ayurveda Reisen</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 13:11:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie planen Ihren wohlverdienten Urlaub und wollen sich verwöhnen lassen, wollen das Schöne mit dem ‘Gesunden’ verbinden &#8211; Seele baumeln lassen, ferne Länder sehen, Entschlackung, Entgiftung, Regeneration. Sie überlegen vielleicht, eine Ayurveda-Reise zu machen. Mittlerweile findet man ein großes Angebot in diesem Bereich. Allerdings ist es nicht ganz einfach, das „passende“ Angebot herauszufiltern: vom eintägigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Sie planen Ihren wohlverdienten Urlaub und wollen sich verwöhnen lassen, wollen das Schöne mit dem ‘Gesunden’ verbinden &#8211; Seele baumeln lassen, ferne Länder sehen, Entschlackung, Entgiftung, Regeneration</strong>. Sie überlegen vielleicht, eine Ayurveda-Reise zu machen.<span id="more-64"></span></p>
<p>Mittlerweile findet man ein großes Angebot in diesem Bereich. Allerdings ist es nicht ganz einfach, das „passende“ Angebot herauszufiltern: vom eintägigen Wellness-Aufenthalt bis zur mehrwöchigen Panchakarma-Kur ist alles buchbar. Sie finden im Folgenden eine Checkliste, die Ihnen bei der Planung Ihrer Reise und der Auswahl eines Hauses behilflich sein soll. Als Einstieg in den Entscheidungsprozeß sollten Sie sich zunächst vier wesentliche Fragen stellen:</p>
<ul>
<li> Wieviel Urlaub / Zeit steht mir zur Verfügung?</li>
<li> Will ich in Deutschland bleiben oder nach Asien reisen?</li>
<li> Möchte ich eine intensive Reinigungskur für Körper und Geist (Panchakarma) oder in erster Linie schöne Massagen, schönes Essen, kurz: Wellness?</li>
<li> Für welchen Anbieter soll ich mich entscheiden?</li>
<li> Wo bekomme ich für mein Budget die beste Leistung?</li>
</ul>
<p>Eine authentische Panchakarma-Kur „in Indien für Inder“ dauert i.d. R. nicht unter 8 Wochen. Ok, mit unseren Urlaubsverhältnissen ist das schwierig machbar, aber dies sollte dennoch der Hinweis sein, daß eine wirkliche, intensive Reinigungskur sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Je kürzer und komprimierter sie ist, desto anstrengender kann sie werden.</p>
<h3>Deshalb die Empfehlung:</h3>
<h4>Zeit &gt; 14 Tage</h4>
<p>Für eine Panchakarma in Indien oder auf Sri Lanka sollten Sie mindestens 14 Tage Zeit haben. Die Reise selbst und die Eingewöhnungszeit/ Akklimatisierung dauern bereits ein paar Tage, bedeuten Stress, und es ist fraglich, ob man sich in der noch verbleibenden Zeit genügend regenerieren kann.</p>
<h4>Zeit &lt; 14 Tage</h4>
<p>In Deutschland gibt es bereits Panchakarma-Angebote ab 10 Tagen. Allerdings gilt auch hier: je mehr Zeit Sie haben, umso besser für Ihre Entgiftung und Regeneration.</p>
<h4>Zeit &lt; 10 Tage</h4>
<p>Wenn Sie weniger als 10 Tage Zeit haben, ist eine Panchakarma-Kur nicht zu empfehlen. Bei wenigen freien Tagen schnuppern Sie doch einfach nur mal rein in die ayurvedischen Anwendungen und deren Wirkungen auf Sie. Viele Häuser machen inzwischen gute Angebote für Kurzaufenthalte &#8230; aber wie gesagt: da geht es dann mehr um Verwöhnen lassen (Stichwort: Wellness) als um eine grundlegende innere Reinigung.</p>
<h3>Zwei wesentliche Gründe sprechen für einen Ayurveda-Aufenthalt in Indien oder Sri Lanka:</h3>
<ul>
<li>authentisches Umfeld (Menschen, Klima, Vegetation, Essen)</li>
<li>geringere Personalkosten und damit mehr Leistung für’s Geld</li>
</ul>
<h4>Es gibt aber auch Nachteile, die zu bedenken sind:</h4>
<ul>
<li>Klima- und Zeitumstellung</li>
<li>Lange Reisezeit</li>
<li>Eventuelle Sprachbarrieren</li>
</ul>
<h4>Für einen Aufenthalt in Deutschland (Europa) sprechen:</h4>
<ul>
<li>optimale Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit</li>
<li>Adaption von Ayurveda auf westliche Standards</li>
</ul>
<p>Insbesondere, wenn Sie sich für eine Panchakarma Kur entscheiden, ist die Qualität der angebotenen Leistungen für Erfolg und Wohlfühlen von entscheidender Bedeutung.</p>
<h4>Dabei sind folgende Fragen interessant:</h4>
<ul>
<li>Erhalte ich vorab Informationen über die einzelnen Bestandteile des Behandlungsplanes ? Welche ausleitenden Verfahren kommen zur Anwendung ? Je mehr man im Vorfeld über die Behandlungen erfährt, desto besser kann man sich vorbereiten und informieren.</li>
<li>Erhalte ich Empfehlungen für meine Vorbereitung auf die Kur speziell zum Thema Ernährung ? Um den Einstieg in die Kur zu erleichtern, empfiehlt sich eine vorbereitende Ernährung für die Entgiftungstage. Gut ist, wenn Ihnen das Haus dazu ein paar Tips gibt.</li>
<li>Welche Ausbildung in Ayurveda hat der Arzt? Interessant kann es sein, ob der behandelnde Arzt ein reiner Ayurveda-Arzt ist oder auch eine westliche Medizinausbildung hat. Wieviele Jahre Erfahrung in Ayurveda kann der Arzt vorweisen, wie und wo hat er bereits gearbeitet ?</li>
<li>Wie sieht die ärztliche Betreuung während der Kur aus ? Wie oft habe ich Konsultation ? Ist jederzeit ein Arzt ansprechbar ? Welche Sprache spricht der Arzt ? Sie sollten sich während einer Kur gut betreut fühlen. Das bedeutet natürlich für jeden individuell etwas anderes &#8230; vielleicht möchten Sie den Arzt jeden Tag sehen, anderen reicht es alle zwei bis drei Tage. Die sprachliche Verständigung ist dabei natürlich auch sehr wichtig. Für Asien gilt: Wenn Ihr Englisch nicht so gut ist, fragen Sie, ob es einen Übersetzer gibt.</li>
<li>Bekomme ich begleitend zu meiner Kur ayurvedische Präparate für meine individuelle Konstitution ? In einigen Häusern bekommt man begleitend zur Kur ayurvedische Präparate, die der Arzt nach der Pulsdiagnose auswählt. Diese Präparate unterstützen die Entgiftung und helfen, Ungleichgewichte auszugleichen.</li>
<li>Wie sieht die Ausbildung der Therapeuten aus ? Sicherlich ist die Ausbildung der Therapeuten ein wichtiger Faktor, entscheidend ist allerdings, mit „wieviel Herz und Seele“ behandelt wird. Das können Sie dann tatsächlich erst vor Ort feststellen. Scheuen Sie sich nicht, mit dem Arzt zu sprechen, wenn Sie sich mit bestimmten Therapeuten nicht so „wohl“ fühlen. Die Energien müssen stimmen, sonst können Körper und Geist nicht optimal regenerieren.</li>
<li>Sind Synchronmassagen Standard oder die Ausnahme ? Nicht in allen Häusern sind Synchronmassagen Standard. Sicherlich ist das die schönste und entspannenste Form der ayurvedischen Massage. Wenn Sie also auf die Massage mit vier Händen Wert legen, sollten Sie vorher fragen. Wichtig dabei ist, daß die Therapeuten wirklich aufeinander eingespielt sind.</li>
<li>Ist es ein reines Ayurveda-Haus oder ein Hotel mit Ayurveda-Bereich ? Während einer Kur brauchen Sie viel Ruhe. Je mehr sich ein Haus auf diese Bedürfnis einstellen kann, umso besser für Sie. Ein Indikator dafür ist auch die Anzahl der Zimmer bzw. Betten. Kleine Häuser sind i.d.R. ruhiger und persönlicher.</li>
<li>Wie wird das Essen zubereitet ? Hier unterscheidet man folgendermaßen: * Individuell für den speziellen Konstitutionstyp * Buffet getrennt nach Vata/Pitta/Kapha * Tellergericht mit allgemein ausgleichenden Dosha-Einflüssen In seltenen Fällen wird tatsächlich individuell nach Konstitutionstyp gekocht. Meistens liegt dann eine schwere Krankheitsstörung vor, die diese spezielle Diät notwendig macht. Überwiegend gibt es Buffet oder Tellergericht. Was Ihnen lieber ist, hängt von Ihren Vorlieben ab. Beim Buffet kann man Menge und Art nach eigenem Gusto bestimmen, was gleichzeitig auch eine „Gefahr“ bedeutet. Hier ist Selbstdisziplin gefragt. Beim Tellergericht ist die Zusammenstellung der Speisen leicht und allgemein Dosha-ausgleichend.</li>
<li>Wird Yoga und / oder Meditation angeboten ? Panchkarma ist Reinigung für Körper und Geist. Yoga unterstützt den Reinigungsprozeß und ist damit ein ganz wesentlicher Bestandteil einer jeden Kur. Außerdem bringt Yoga Körper und Geist in Einklang. Meditation unterstützt die geistige Entspannung und Reinigung.</li>
<li>Gibt es Erfahrungsberichte bisheriger Gäste ? Es ist immer wieder interessant, welche Erfahrungen andere Gäste in den verschiedenen Häusern gemacht haben. Internet/e-mail machen es möglich, daß man auf bequeme Art und Weise, einfach auch mal nachfragen kann.</li>
<li>Ein Aspekt, der nicht für alle relevant sein wird, aber in den Häusern unterschiedlich gehandhabt wird: Wird bei den Behandlungen nach Geschlecht getrennt, dh. Frauen behandeln Frauen, Männer behandeln Männer ? In den verschiedenen Linien des Ayurveda wird hierbei unterschiedlich vorgegegangen. Entscheidend ist, daß Sie sich wohl fühlen.</li>
</ul>
<p>Ich hoffe, daß ich Ihnen mit dieser kleinen Checkliste weiterhelfen konnte und wünsche Ihnen ein gutes Gespür bei der Suche nach dem für Sie passenden Angebot.</p>
<p>Viel Spaß und viel Erfolg</p>
<p>Wichtig: Bei ernsthaften Krankheitsstörungen sollten Sie hier in Deutschland auf jeden Fall vorher einen Arzt/Heilpraktiker mit ayurvedischer Zusatzausbildung konsultieren.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Tipps für die kalte Jahreszeit</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 12:55:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[homepage]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn der Winter noch nicht begonnen hat, bringt der Herbst schon stark wechselhaftes, windiges und zunehmend kaltes Wetter mit sich. Da das Vata-Dosha durch die Elemente Luft und Raum geprägt wird und die typischen Eigenschaften kalt, beweglich, trocken, rauh und unregelmäßig hat, kann das Vata gerade während dieser Jahreszeit sehr schnell aus dem Gleichgewicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Auch wenn der Winter noch nicht begonnen hat, bringt der Herbst schon stark wechselhaftes, windiges und zunehmend kaltes Wetter mit sich. </strong>Da das Vata-Dosha durch die Elemente Luft und Raum geprägt wird und die typischen Eigenschaften kalt, beweglich, trocken, rauh und unregelmäßig hat,<span id="more-55"></span> kann das Vata gerade während dieser Jahreszeit sehr schnell aus dem Gleichgewicht geraten und somit unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden beeinträchtigen.</p>
<h3>Anzeichen für ein erhöhtes Vata können sein:</h3>
<ul>
<li>trockene Haut und Schleimhäute (Lippen, Hände, Kopfhaut / Nase, Mund, Augen)</li>
<li>kalte Hände und Füße</li>
<li>Blähungen, Verstopfung</li>
<li>Raserei und &#8220;Sieb&#8221; im Kopf</li>
<li>unterbrochener Schlaf und Schlaflosigkeit</li>
<li>innere Ängste</li>
<li>Grübelei</li>
<li>Gefühl innerer Leere und Isolation</li>
<li>Gelenkschmerzen</li>
</ul>
<p>Deshalb ist es ratsam, darauf zu achten, sein Vata zu besänftigen bzw. auszugleichen. Dafür hat der Ayurveda einige Empfehlungen:</p>
<h3>Ernährung:</h3>
<ul>
<li>Aufgrund der zunehmenden äußeren Kälte ist die Verdauungskraft (Agni) in Herbst und Winter normalerweise stärker als zu anderen Jahreszeiten. Deshalb sollten wir jetzt wieder etwas schwerer, kräftiger und reichhaltiger essen.</li>
<li>Wichtig sind vor allem warme Speisen die Geschmacksrichtungen süß, sauer und salzig bevorzugen</li>
<li>ausreichend warme Getränke zu sich nehmen</li>
<li>Alkohol, Kaffee meiden</li>
<li>zur Stärkung des Organismus spezielle ayurvedische Nahrungsergänzungen einsetzen</li>
</ul>
<h3>Pflege:</h3>
<p>Vor dem morgendlichen Duschen eine  Ganzkörpermassage mit traditionell mediziniertem ayurvedischem  Körpermassage-und Gesichtsöl  (besänftigt das Nervensystem, kräftigt den  Kreislauf, hilft beim Abtransport von Toxinen, fördert die  Selbstregulationskraft der Haut optimal)</p>
<h3>Verhalten:</h3>
<ul>
<li>Bei einem gesunden Menschen ist die Körperkraft in der kalten Jahreszeit stärker als zu anderen Jahreszeiten. Daher können wir uns nun körperlich etwas mehr betätigen, ohne uns dabei zu verausgaben.</li>
<li>Ruhephasen während des Tages einlegen</li>
<li>auf ausreichend Schlaf achten &#8211; nicht zu spät ins Bett gehen</li>
<li>klassische Meditation zur tiefen Regeneration</li>
<li>eine regelmäßige Tagesroutine</li>
<li>Stressfaktoren meiden: Überbelastungen am Arbeitsplatz, langes Reisen, Klimawechsel, zuviel fernsehen und lesen, zuviel Computerarbeit</li>
<li>warmhalten: Kopf, Hände, Füße, Nieren, Unterleib</li>
<li>Kontakte pflegen</li>
</ul>
<h3>Produkte:</h3>
<p>Es gibt spezielle ayurvedische Produkte, die uns helfen, gesund durch die kalte Jahreszeit zu kommen.</p>
<ul>
<li>
<h4>Amalaki Massageöl</h4>
</li>
<li>
<h4>Raksha</h4>
</li>
<li>
<h4>Laddus</h4>
</li>
<li>
<h4>Vata Tee</h4>
</li>
</ul>
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